Unsere Leistungen
Neurochirurg Düsseldorf

Neuromodulation
Hilfe bei chronischen Schmerzen und neurologischen Störungen
Chronische Schmerzen können Folge einer Vielzahl von Erkrankungen oder z.T. auch Behandlungen sein und stellen dann häufig die eigentliche Erkrankung und nicht nur ein Symptom dar. Wenn konservative Behandlungen wie Medikamente oder Physiotherapie nicht mehr helfen, kommen bei ausgewählten Patienten neuromodulative Verfahren in Betracht. Bei diesen wird die Funktion des Nervensystems durch elektrischen Strom beeinflußt. Dafür wird in den meisten Fällen ein kleiner Impulsgeber – ähnlich einem Herzschrittmacher – unter die Haut eingesetzt, welcher über feine Elektroden ausgewählte Nervenstrukturen stimuliert.
Die Neuromodulation kann unter anderem bei chronischen Nervenschmerzen, z.B. im Rücken- oder den Extremitäten, bei CRPS (einer schweren eigenständigen Schmerzerkrankungen) und bei bestimmten chronischen primären Kopfschmerzerkrankungen hilfreich sein. Neben der Schmerzbehandlung kann die Neuromodulation auch zur Symptomkontrolle bei Erkrankungen wie Harninkontinenz und ausgewählten Bewegungsstörungen eingesetzt werden. In vielen Fällen kann über eine kurze Testphase das Ansprechen erst kontrolliert werden, bevor man über eine dauerhafte Implantation entscheidet.
Wir bieten ein breites Spektrum neuromodulativer Verfahren an. Ob neuromodulative Verfahren Ihnen helfen können und welches Verfahren für Sie evtl. in Frage kommt obliegt einer gründlichen und sorgfältigen Untersuchung und Beratung.

Wirbelsäulen-Chirurgie
Bei Bandscheibenvorfall und Spinalkanalstenosen
Ein Bandscheibenvorfall entsteht, wenn das weiche Innere einer Bandscheibe, der Nucleus pulposus, durch einen Einriss im festen Faserring austritt. Drückt dieses auf umliegende Nerven kann dies Erkrankungen wie ausstrahlende Schmerzen in Arme oder Beine, Kribbeln oder sogar Lähmungserscheinungen auslösen. Während die Beschwerden beim Bandscheibenvorfall in der Regel plötzlich auftreten, verursacht die Spinalkanalstenose einen langsam zunehmenden Druck auf die Nerven, typische Symptome hierfür sind Gefühlsstörungen in den Beinen, die insbesondere nach längerem Gehen zunehmen und zum pausieren zwingen.
In vielen Fällen helfen zunächst konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Schmerzmittel oder gezielte Injektionen – doch nicht immer reichen diese Behandlungen aus. Halten die Beschwerden trotz Therapie an oder verschlimmern sich, kann ein operativer Eingriff notwendig werden. Professor Dr. med. Philipp Slotty – Neurochirurg Düsseldorf – prüft zunächst sehr genau, ob eine Operation sinnvoll ist und welche Methode sich für Ihren Fall eignet. Ziel der Operation ist es, den Druck auf die betroffenen Nerven zu beseitigen – etwa durch Entfernung von Bandscheibenmaterial oder durch die Erweiterung des eingeengten Spinalkanals. Dabei setzen wir moderne mikrochirurgische Verfahren in minimalinvasiver Technik ein. Das bedeutet: kleiner Hautschnitt, geringere Gewebebelastung, schnellere Heilung.

Trigeminusneuralgie & Gesichtsschmerz
Spezialisierte Beratung, vielfältige Behandlungsoptionen
Die Trigeminusneuralgie ist eine seltene (ca. 6/100.000), eigenständige Schmerzerkrankung, die sich durch extrem intensive, als elektrisch beschriebene Gesichtsschmerzen von sehr kurzer Dauer äußert. Die Ursachen für die Erkrankung können vielfältig sein, gleiches gilt für die Behandlungsoptionen. Durch die Seltenheit der Erkrankung wird die richtige Diagnose häufig sehr spät gestellt, durch die Vielzahl an Differentialdiagnosen und therapeutischen Optionen in Abhängigkeit der Ursache muss eine spezialisierte Beratung erfolgen. Prof. Slotty ist ein anerkannter Spezialist auf dem Gebiet der Trigeminusneuralgie und hält regelmäßig Vorträge auf nationalen und internationalen Veranstaltungen zu diesem Thema.
Wenn Medikamente nicht ausreichend helfen oder starke Nebenwirkungen verursachen, kann ein neurochirurgischer Eingriff sinnvoll sein. Als Ihr Neurochirurg Düsseldorf bieten wir unterschiedliche Behandlungsverfahren an. Dazu gehören mikrochirurgische Eingriffe zur Lösung eines neurovaskulären Konfliktes (mikrovaskuläre Dekompression (MVD), Operation nach Janetta) oder die Thermokoagulation des G. gasseri.
Liegt ein atpyischer Gesichtsschmerz oder eine Trigeminusneuropathie vor kommen unter Umständen, neben der medikamentösen Therapie, Behandlungen aus dem Bereich der Neuromodulation in Betracht.
Mit vielfältigen Leistungen, Zeit und persönlichem Einsatz kümmern wir uns als Neurochirurg Düsseldorf kompetent und vertrauensvoll um Ihre Gesundheit.

Neuropathische Schmerzen
Wenn das Nervensystem zur Schmerzquelle wird
Schmerzen entstehen durch eine Schädigung oder Fehlfunktion des Nervensystems. Die Ursache kann vielfältig sein: etwa Verletzungen, Operationen, bei Bandscheibenvorfällen, Nervenschädigungen durch Diabetes, Medikamente oder Autoimmunerkrankungen, Gürtelrose oder durch eine primäre Schmerzerkrankung wie das CRPS (Complex Regional Pain Syndrome).
Neuropathische Schmerzen fühlen sich für den Patienten anders an, sind schwieriger zu behandeln als nozizeptiver Schmerz und erfordern eine spezialisierte Therapie. Erster Anlaufpunkt für Patienten mit neuropathischen Schmerzen sollte ein Arzt mit der Zusatzbezeichnet spezielle Schmerztherapie sein. Sollte sich durch konservative und medikamentöse Therapie keine ausreichende Linderung erzielen lassen, kann die Konsultation eines Neurochirurgen mit Erfahrung in der neurochirurgischen Schmerztherapie sinnvoll sein. In unserer neurochirurgischen Praxis setzen wir je nach Ursache und Schwere gezielte Behandlungsverfahren ein – etwa Infiltrationen, die Neuromodulation oder mikrochirurgische Eingriffe.

Tiefe Hirnstimulation (THS)
Moderne Neurochirurgie bei Parkinson, Tremor und anderen Bewegungsstörungen
Die Tiefe Hirnstimulation ist ein neurochirurgisches, stereotaktisches Verfahren, das in erster Linie bei Bewegungsstörungen wie Morbus Parkinson, essentiellem Tremor oder Dystonien eingesetzt wird. Dabei werden Elektroden gezielt in an der Bewegungssteuerung beteiligte Hirnareale implantiert. Über diese werden von einen Schrittmacher schwache Stromimpulse abgegeben, welche die Funktion der stimulierten Hirnareale beeinflußt und auf diesem Weg die Bewegungsstörung des Patienten reduzieren.
Bevor die Möglichkeit einer Tiefen Hirnstimulation erwogen wird, braucht es umfangreiche Vorbehandlungen und Untersuchungen durch einen auf Bewegungsstörungen spezialisierten Neurologen. Sollten Sie denken, diese Verfahren könnte für Sie in Frage kommen, sprechen Sie Ihren behandelten Neurologen darauf an.

Infiltrationen
Gezielte Schmerzbehandlung an Wirbelsäule und Nerven
Viele akute und chronische Erkrankungen der Wirbelsäule benötigen keine operative Therapie und werden konservativ, z.B. mit Medikamenten oder Physiotherapie, behandelt. Sollte diese Therapie nicht ausreichen oder soll eine operative Behandlung vermieden werden, können gezielte Infiltrationen helfen. Dabei werden schmerz- und entzündungshemmende Medikamente direkt an die betroffene Stelle gespritzt, zum Beispiel in die Nähe eines Nerven, an die kleinen Wirbelgelenke oder in den Epiduralraum. Die Behandlung erfolgt unter Röntgendurchleuchtung, um eine optimale Wirkung sicherzustellen.
Typische Einsatzgebiete:
- Rückenschmerzen durch Bandscheibenvorfall (PRT, periradikuläre Therapie)
- Facettensyndrom (Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke)
- chronische Schmerzen des Iliosakralgelenkes (ISG-Syndrom)
- Reizzustände nach Operationen
Infiltrationen sind minimalinvasiv, schnell durchführbar und oft sehr effektiv. In unserer Praxis setzen wir diese als Teil eines individuellen Schmerzkonzepts ein.

Unsere weiteren Leistungen
Neurochirurg Düsseldorf
- Beratung bei Erkrankungen aus dem gesamten neurochirurgischen Spektrum
- Zweitmeinung
- Vermittlung an spezialisierte Kollegen innerhalb eines weitverzweigten Netzwerkes von Experten
Haben Sie Fragen zu unserer Praxis oder unseren Leistungen?
Rufen Sie uns einfach an oder wenden Sie sich per Mail an uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.